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Dienstag, 27. Dezember 2016

Anisplätzchen



Das soll nun erst einmal das letzte Rezept zum Thema Weihnachtsbäckerei sein. Die Anisplätzchen sind sehr lecker und man kann sie sicher auch mal zwischendurch backen.
Das Rezept habe ich mal irgendwo gelesen und fand es gut. Leider habe ich die Quelle nicht mehr. Hier habe ich beschrieben, wie ich es gemacht habe. 


Anisplätzchen (2 bis 3 Bleche)



Zutaten:

3 Eier
250 g gesiebter Puderzucker
250 g gesiebtes Weizenmehl 405
½ gestrichener Teelöffel Backpulver
2 gestrichene Teelöffel Anispulver

etwas Butter und Mehl für die Bleche


Zubereitung:

Eier, Anis und gesiebten Puderzucker mit dem Mixer auf höchster Stufe etwa 1 Minute rühren. Mehl und Backpulver vermischen, durchsieben und zu der Masse geben. Weitere 3 Minuten auf höchster Stufe verrühren.

Die Bleche buttern und mit Mehl bestreuen. Das restliche Mehl wieder abklopfen.

Mit dem Spritzbeutel oder einem Teelöffel kleine Tupfer auf die Backbleche setzen.

Mindestens 8 Stunden bei Raumtemperatur trocknen lassen.


Backen:

Den Backofen auf 150°C vorheizen und die Plätzchen für etwa 18 Minuten, im oberen Drittel des Backofens, bei Ober/Unterhitze backen. Erst erkalten lassen und dann vom Blech nehmen – das ist sehr wichtig, sonst zerbrechen sie!


Sonntag, 11. Dezember 2016

Honiglebkuchen 2 / 2016



Hier ist nun wie versprochen die zweite Version der Honiglebkuchen 2016. Ich habe das Verhältnis von Honig und Zuckerrübensirup geändert. Außerdem habe ich jetzt Weizenmehl mit Roggenmehl im Verhältnis 4:1 verwendet, und den Teig habe ich länger lagern lassen. Ansonsten ist im Prinzip alles sehr ähnlich, das Ergebnis ist sehr gut geworden.
Da die Honiglebkucken im Ofen sehr gut aufgehen, habe ich den Teig diesmal etwas dünner ausgerollt.

Honiglebkuchen 2 / 2016


Grundteig:

350 g Honig
150 g Zuckerrübensirup
400 g Weizenmehl 550
100 g Roggenmehl 1150

Honig und Sirup in einem Topf erwärmen und auflösen, dann wieder etwas abkühlen lassen und mit dem Mehl zu einem glatten Teig verrühren. In einer gut verschlossenen Schüssel möglichst lange (3 bis 4 Monate wären gut, länger soll noch besser sein) im Keller aufbewahren.


Hauptteig:

1000 g Grundteig
1 Ei
20 g Zucker
40 g Roggenmehl 1150
30 g Milch
7 g Hirschhornsalz - aufgelöst in einem Teil der Milch
3 g Pottasche - aufgelöst in dem restlichen Teil der Milch
25 g Lebkuchengewürz
10 g Kakao

Eier und Zucker schaumig rühren und dann das Mehl, die Gewürze, den Kakao und die in Milch aufgelöste Pottasche und das in Milch aufgelöste Hirschhornsalz unterrühren. Je nach Konsistenz des Grundteiges sollte noch etwas Milch dazugegeben werden. Den Grundteigteig und den Gewürzteig anschließend zu einem schönen glatten Teig verkneten.

Den Teig, auf der bemehlten Arbeitsplatte, etwa 0,7 cm dick ausrollen und je nach Wunsch ausstechen oder zuschneiden. Die Lebkuchen auf ein Backblech mit Backpapier legen, verzieren und mit Milch bestreichen.


Backen:

Den Backofen auf 180°C vorheizen und etwa 9-11 Minuten backen.


Samstag, 10. Dezember 2016

Elisenlebkuchen 2016



Das Rezept habe ich zwar hier schon ähnlich gebloggt, aber hier habe ich noch mal etwas genauer beschrieben, wie die Elisenlebkuchen bei uns gemacht werden.
Der Unterschied bei unserem Rezept sind sicher die Haferflocken. Obwohl sie nicht besonders edel sind, helfen sie doch dem Teig zu einer gewissen Struktur und die Lebkuchen bleiben schön saftig. Wir sind jedenfalls mit dem Ergebnis immer sehr zufrieden und der Aufwand ist nicht besonders hoch.
Da die Lebkuchen länger haltbar sind, lassen sie sich auch schon ein paar Tage vor Weihnachten backen und eignen sich sehr gut als kleines Geschenk.

Elisenlebkuchen 2016


Zuckermasse:

• 3 Eier
• 170 g brauner Zucker
• etwas Bittermandelaroma
• 1 g Salz

Alles zu einer schaumigen Zuckermasse verrühren.


Elisenmasse:

• 250 g geröstete Haselnüsse und Walnüsse gemischt
• 150 g gemahlene Mandeln
• 100 g zarte Haferflocken
• 200 g Orangeat und Zitronat gemischt (zerkleinern)
• 20 g Kakao
• 15 g Lebkuchengewürz
• die gesamte Zuckermasse

Die Nüsse in einer Pfanne anrösten, auskühlen lassen und grob hacken, mit den trockenen Zutaten vermischen und dann unter die Zuckermasse heben.
Für 2 Stunden kalt stellen.


Zubereitung und Backen:

• etwa 30 bis 35 Oblaten 70 cm Durchmesser

Den Backofen auf 150° C vorheizen.
Den Teig auf die Oblaten streichen, dazu am besten die Oblaten auf eine umgedrehte Tasse legen und den Teig mit einem Tortenheber verstreichen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech bei 150° C etwa 15 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen eventuell noch mit Schokolade oder Zuckerguss überziehen.

vor dem Backen
nach dem Backen - es sieht nicht viel anders aus ...
das ist aber auch richtig so!

Sonntag, 4. Dezember 2016

Vanillekipferl



Die Vanillekipferl macht meine Frau schon seit vielen Jahren. Ich finde sie einfach fantastisch (beide - meine Frau und die Vanillekipferl)! 
Das besondere daran ist, dass kein Ei mit an den Teig kommt, das macht sie besonders mürbe (diesmal nur die Kipferl).
Es ist wirklich schnell gemacht, der Aufwand hält sich in Grenzen. Gut versteckt halten sich die kleinen Dinger recht lange. Ein Rezept, das ich unbedingt zum Nachbacken empfehlen kann, auch wenn ich sie noch nicht selbst zubereitet habe.

Vanillekipferl



Zutaten:

200 g Butter
100 g Zucker
das Mark einer Vanilleschote
100 g fein gemahlene Mandeln
260 g Mehl

80 g Puderzucker mit Vanillemark zum Bestreuen


Zubereitung:

Alle Zutaten, bis auf den Puderzucker, mit der Hand gut verkneten, in Folie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Dann Kipferl formen und auf 2 Backbleche verteilen.


Backen:

Den Backofen auf 175° C vorheizen (ohne Umluft !) und die Plätzchen für etwa 10 Minuten backen. Die Vanillekipferl dürfen nur ganz leicht hellbraune Spitzen bekommen, also nicht zu lange backen lassen. Noch heiß mit dem Puderzucker bestreuen, dann abkühlen lassen.


Samstag, 3. Dezember 2016

Kakaobrot



Auf die Idee für dieses Brot kam ich durch ein Gulasch, dem ich mit etwas Kakao zu einer schönen Farbe und einem tollem Aroma verhalf. Das habe ich irgendwo mal gesehen und ausprobiert. Kakao kann tatsächlich auch bei herzhaften Rezepten verwendet werden. Es ist aber wichtig, dass man für solche Gerichte wirklich den dunklen Back-Kakao nimmt und die richtige Dosierung erwischt. 
Beim Backen hat es im Haus sehr schokoladig gerochen und die Farbe ist schon besonders. Das kommt auf den Bildern leider nicht ganz so gut rüber.
Das Brot kann nur für sehr experimentierfreudige Hobbybäcker zum Nachbacken empfohlen werden, den es ist schon sehr ungewöhlich. Man erwartet beim Essen einen schokoladigen Geschmack, das Brot schmeckt dann aber gar nicht nach Schokolade, sondern kräftig und brotig.
Mir schmeckt es mit Butter oder Käse sehr gut, auch wenn es wirklich ungewöhnlich ist. Ein Alltagsbrot wird es aber bei uns sicher nicht werden, meine Frau und meine Tochter finden es nicht so lecker. Das Experiment hat mir aber gezeigt, dass man zum Färben von Brot Kakao verwenden kann, dann muss man aber deutlich weniger Kakao verwenden, als in diesem Rezept. 

Kakaobrot


Sauerteig (ca. 24 Stunden vor dem Backen ansetzen):

150 g Roggenmehl 1150
150 g lauwarmes Wasser
50 g Anstellgut (Sauerteigrest vom letzten Backen)

Die Sauerteigzutaten vermengen und etwa 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Nach dem Reifen wieder 50 g fertigen Sauerteig abnehmen und für das nächste Brot im Kühlschrank aufbewahren.


Vorteig (ca. 24 Stunden vor dem Backen ansetzen):

250 g Roggenschrot fein
300 g lauwarmes Wasser
13 g Salz

Die Vorteigzutaten verrühren und etwa 20 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.


Hauptteig (ca. 3 Stunden vor dem Backen ansetzen):

300 g vom fertigen Sauerteig
563 Vorteig
250 g Weizenmehl 550
20 g dunkles Kakaopulver (ich würde beim nächsten Mal nur 10 g nehmen)
80 g Haferflocken
10 g Honig
5 g frische Hefe

Mehl und Kakaopulver vermischen und sieben, dann alle Zutaten mit der Maschine gut verkneten.

Den Teig etwa 90 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Teig erst rundwirken, dann länglich formen und in einen Gärkorb legen. Das Brot noch mal 1 Stunde abgedeckt gehen lassen. Den Backofen mit Backblech auf 250° C vorheizen. Den Teig vor dem Backen auf ein zweites Backblech mit Backpapier oder einen Teigschieber kippen, einschneiden und auf das heiße Blech gleiten lassen.


Backen (ca. 45 Minuten):

Insgesamt muss das Brot 45 Minuten backen. Anfangs bei 250° C, nach dem Einschieben zwei Eiswürfel in den Backofen geben, um Dampf zu erzeugen. Den Dampf nach 10 Minuten wieder aus dem Ofen lassen und die Temperatur auf 210°C absenken.

Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter gut abkühlen lassen.