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mein Sauerteig

Bei mir wohnt seit Jahren jemand im Kühlschrank, mein Sauerteig. Er ist ein Teil unserer Familie. Ich habe ihn vor Jahren selbst gezüchtet und aufgezogen. Er wird gehegt und gepflegt, bei jedem Backen wird ein Teil für den nächsten Ansatz aufbewahrt. Wenn wir in den Urlaub fahren, zieht er in den Gefrierschrank um.
Ich weiß, es klingt etwas albern und ich übertreibe auch ein wenig. Wenn man es aber einmal geschafft hat, nur aus Mehl und Wasser seinen eigenen Sauerteig herzustellen, weiß man was ich meine.

Um einen guten Sauerteig zu bekommen, muss man schon ein wenig experimentieren. Man kann sich seinen ersten Ansatz aber auch von Freunden oder vom Profibäckern besorgen. Aber bitte immer schön einen kleinen Rest aufheben!

Diesen Rest mischt man dann 1:1 mit Roggenmehl 1150 und lauwarmen Wasser. 
Also z.B. 100 g Roggenmehl 1150, 100 g lauwarmes Wasser mit 50 g Sauerteigansatz. Alles gut verrühren und abgedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen.
Dann hat man nach etwa 24 Stunden 250 g reifen Sauerteig. Einen Teil davon kann man dann wieder verbacken und der Rest wird wieder neu mit Mehl und Wasser verlängert. Und dann immer so weiter. Was nicht benötigt wird, hällt sich locker mal 2 Wochen im Kühlschrank.

Das Prinzip der Sauerteigherstellung und der Sauerteigpflege ist recht einfach und doch sehr hilfreich bei "Hefe und mehr" und auch bei "Plötzblog" beschrieben.




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